Der Programmierer von Notre Dame

In den letzten Tagen hatte ich ein Programmierproblem. Genau genommen ein Problem, was in meinem aktuelle, kleinen Projekt aufgetaucht ist und mich nicht nur viel zu viel Zeit, sondern auch jede Menge Nerven gekostet hat. Eine nur wenig geänderte Eingangssituation führte zu einem komplett anderen Laufzeitverhalten, und zwar in dem Sinne, wie es nicht hätte sein dürfen, da die geänderten Parameter nichts an der Struktur der Eingabe geändert haben und somit auch nicht zu einer Änderung der Ausgabe hätten führen dürfen. Eigentlich. Ja, wenn dieses Wort “eigentlich” nicht wäre… Jedenfalls war das Verhalten völlig unlogisch, denn nicht nur, dass in einem zu Testzwecken aufgebauten, identischen System die Ausgabe den Erwartungen entsprach, es ließen sich auch Parameter an unterschiedlichen Stellen ändern, was entweder zu korrektem oder auch fehlerhaftem Ablauf führte, doch die Abhängigkeiten waren völlig unvorhersehbar. Zudem war mein Einfluss beschränkt, da – wie heutzutage selbstverständlich – Komponenten von Dritten, in diesem Fall aus dem großen Pool von Open-Source Libraries bzw. Frameworks zum Einsatz kamen. Zwar ließen sich diese auch (theoretisch) genauer unter die Lupe nehmen, sprich debuggen, aber der Aufwand in Zeit und noch mehr Nerven bei solch einer Aktion darf nicht unterschätzt werden. Das wäre sicherlich interessant gewesen, hätte mich meinem Ziel zunächst jedoch nicht weiter gebracht.
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Kategorie: Politik