Oma und die Superfoods

Einmal mehr wurde mir ein Artikel bei Facebook in die Timeline gespült – “Das Märchen von der guten Avocado“. Trotz der für einen Online-Beitrag stattlichen Länge ließ er mich nicht mehr los, denn er beschreibt sehr schön, was mir nicht in den Kopf will. Ein neuer Trend, ein neues “Superfood”. Der gesunde Menschenverstand sollte einem doch sagen, dass es bei diesen ganzen Superlativen irgendwie nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Goji-Beere, Quinoa, Chia-Samen und wie sich dieser ganze Mist auch immer nennt, und eben die Avocado. Mal ganz davon abgesehen, dass ich einer fettigen und falls drei Minuten zu spät verspeist matschigen Frucht nicht wirklich etwas abgewinnen kann, frage ich mich immer: Wie sind wir nur früher ohne das Zeug ausgekommen?
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Kategorie: Leben

Visionär oder Verwalter?

Oder wenn es der Political Correctness dient, auch Visionärin oder Verwalterin. Letzteres wäre sogar ein Quäntchen näher an der Realität, aber dazu später mehr. Heute Morgen schlug ich Facebook auf, und mir begegnete eines dieser netten Fotos eines Politikers mitsamt Zitat, das geteilt worden war. Gehen wir davon aus, dass die Quelle halbwegs seriös ist – es handelte sich ursprünglich um den Facebook-Auftritt der urdeutschen Institution “Tagesschau”, beziehe ich mich auf folgendes Foto:
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Kategorie: Politik

Der Programmierer von Notre Dame

In den letzten Tagen hatte ich ein Programmierproblem. Genau genommen ein Problem, was in meinem aktuelle, kleinen Projekt aufgetaucht ist und mich nicht nur viel zu viel Zeit, sondern auch jede Menge Nerven gekostet hat. Eine nur wenig geänderte Eingangssituation führte zu einem komplett anderen Laufzeitverhalten, und zwar in dem Sinne, wie es nicht hätte sein dürfen, da die geänderten Parameter nichts an der Struktur der Eingabe geändert haben und somit auch nicht zu einer Änderung der Ausgabe hätten führen dürfen. Eigentlich. Ja, wenn dieses Wort “eigentlich” nicht wäre… Jedenfalls war das Verhalten völlig unlogisch, denn nicht nur, dass in einem zu Testzwecken aufgebauten, identischen System die Ausgabe den Erwartungen entsprach, es ließen sich auch Parameter an unterschiedlichen Stellen ändern, was entweder zu korrektem oder auch fehlerhaftem Ablauf führte, doch die Abhängigkeiten waren völlig unvorhersehbar. Zudem war mein Einfluss beschränkt, da – wie heutzutage selbstverständlich – Komponenten von Dritten, in diesem Fall aus dem großen Pool von Open-Source Libraries bzw. Frameworks zum Einsatz kamen. Zwar ließen sich diese auch (theoretisch) genauer unter die Lupe nehmen, sprich debuggen, aber der Aufwand in Zeit und noch mehr Nerven bei solch einer Aktion darf nicht unterschätzt werden. Das wäre sicherlich interessant gewesen, hätte mich meinem Ziel zunächst jedoch nicht weiter gebracht.

Was macht man also üblicherweise, wenn man auch mit viel Programmier-Erfahrung nicht weiter kommt? In einem ersten Schritt natürlich tiefer in die Dokumentation der Libraries einsteigen. Und natürlich Onkel Google, Tante Bing und Cousin Yandex fragen! Oder am besten gleich alles. Wenn einen das auch nicht weiter bringt, gibt es ja meist noch Kollegen, die man konsultieren könnte. Oder gar Experten rund um den Globus, die sich auf entsprechenden Plattformen tummeln, nicht zuletzt könnte man auch auf die Entwickler treffen, die sich über einen Hinweis freuen, um möglicherweise die betreffende Komponente verbessern zu können. Doch die ersten persönlichen Ansprechpartner sind sicherlich die Kollegen, gleichgültig, ob sie bereits viel bzw. mehr Erfahrung mit der zugrunde liegenden Library haben, oder ob vielleicht das Gegenteil der Fall ist, sie dafür aber andere Komponenten kennen, andere Sichtweisen an den Tag legen und damit dem Problem respektive der Lösung möglicherweise auf eine andere, alternative Art und Weise näher kommen.

Nehmen wir also an, ich hätte ein Programmierproblem vom Typ “harte Nuss” und würde mich bei Teamkollegen umhören, wie sie die Sache angehen würden. Oder ob sie vielleicht gar eine Lösung aus dem Stegreif parat hätten. Es entstünde eine Diskussion, die eine Vielzahl von Möglichkeiten erörtert, letztlich eine Art Brainstorming, nur etwas weniger formell. Wir würden vielleicht an den Stehtischen in einer der beliebten Teeküchen Platz nehmen, weil im Büro derartige Diskussionen die anderen Kollegen ablenken könnten. Es werden Gedanken ausgetauscht, bis wir uns letztlich einig sind, dass wir dem Problem zunächst auf eine bestimmte Art und Weise nähern werden. Wir wissen aber zunächst nicht, ob die auch erfolgversprechend sein wird, denn wie erwähnt – das Problem ist nicht ganz trivial, da recht viele Abhängigkeiten bestehen, und ganz davon abgesehen gibt es wie üblich viele Wege zum Ziel.

Doch unsere Anwesenheit in der Teeküche hat die Aufmerksamkeit von weiteren, zufällig vorbei kommenden Kollegen geweckt, auch aus anderen Abteilungen. Denn so wirklich klischeegetreu ist unsere Diskussion nicht, schließlich wirken wir naturgemäß eher im Hintergrund und gehen zum Lachen sowieso in den Keller. Nerds eben.

Die Kollegen und Kolleginnen aus der Marketing-Abteilung wundern sich beispielsweise, waren sie doch bislang eher für eine wirksame öffentliche Wahrnehmung und Anwesenheit bekannt. Oder die Damen und Herren aus dem Controlling, denen unsere Diskussion suspekt ist – ja, das blockiert gerade einige Ressourcen, aber wir müssen das Problem letztlich irgendwie lösen. Wir erläutern kurz unsere Lage und bekommen verständnisvolle, aber gleichsam auch fragende Blicke zurück. Die abteilungsfremden Kollegen betonen, dass sie uns verstünden, erwähnen, dass sie uns viel Erfolg bei der Lösung des Problems wünschen, schließlich hätten wir bisher doch alle Herausforderungen gemeistert. Sie würden uns voll vertrauen, auch wenn die aktuelle Situation schwierig sei, was sie nachvollziehen könnten. Sie vermitteln mit ihrem Zuspruch, dass sie hinter uns stünden, und wir seien ein tolles Team, auf das sich das gesamte Unternehmen verlassen würde.

Wie würde ich reagieren? In diesem hypothetischen Beispiel würde ich persönlich wahrscheinlich denken, ja, danke, dass wir darüber nun eine Viertelstunde gesprochen haben. Das Vertrauen, dass uns entgegen gebracht wird, ist ja nett, aber hat uns dies jetzt konkret geholfen? Sind wir weiter gekommen als wir zuvor waren? Irgendwie ist beides nicht der Fall. Rein rational und logisch gedacht sind wir der Lösung noch genauso weit entfernt wie vor dem Geplauder. Wie meine Entwickler-Kollegen denken, weiß ich zwar nicht, könnte aus ihren Blicken versuchen, zu interpretieren, aber auch das würde nur zu weiteren Verzögerungen führen, schließlich wollte ich eigentlich nur ein konkretes Problem lösen. Aber selbstverständlich bedanken wir uns bei den Kollegen und Kolleginnen für ihre warmen Worte – und lassen sie andererseits auch gerne wieder weiter ziehen.

Unbemerkt von uns, ein wenig abseits des Trubels, auf der Seite, an der die Teeküche in einen Lounge- und Aufenthalts-Bereich mit bodentiefen Fenstern übergeht, stand seit einiger Zeit Micky, der Praktikant aus dem Facility-Management. Zugegeben, in Wirklichkeit heißt er Mick, aber in den drei Monaten seiner Anwesenheit war er nicht gerade durch sein erwachsen wirkendes Verhalten aufgefallen, also nennen ihn alle anderen Abteilungen Micky. Warum das Facility-Management, oder von uns nach wie vor als “Huusmeister” (Hausmeister) bezeichnet, diesen Typen eingestellt hat, wissen wir bis heute nicht. Es gibt zwar Gerüchte, aber naja, lassen wir das lieber. Der Unbill fängt bereits bei seinem Aussehen an, Micky ist so ein geschniegelter Typ, die Haare nach hinten gegelt, dafür lässt er die mittlerweile üblichen Haare am Kinn vermissen. Kann man einem Herren ohne Bart vertrauen? Mitnichten! Micky hat sich auch schon den einen oder anderen Fauxpas geleistet. Als er etwa die Helligkeitssteuerung einer einzigen Sonnenblende neu programmieren sollte, hatte dies zur Folge, dass wir tagelang im Dunkeln saßen. Und der Schraubendreher in den Zahnrädern der Rolltreppe sorgte auch nicht gerade für Begeisterung. Dabei – das muss man Micky zugute halten – er wollte seinem Chef nur zur Seite springen. Er handelte in guter Absicht, allein seine Schusseligkeit machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Doch Micky schien in anderen Aspekten durchaus erfolgreich zu sein – so erzählt man sich zumindest. Micky habe bereits in jungen Jahren unternehmerisches Talent bewiesen, sich neben der Schule als Gründer betätigt, so dass seine Familie inzwischen gut von den Erträgen leben kann. Warum er nun ausgerechnet in einem anderen Unternehmen als Hausmeister, sorry, im Facility-Management anfangen wollte -wer weiß das schon…

Micky hatte unsere Diskussion mitbekommen und kam unverhohlen auf uns zu: “Ihr habt ja ein knackiges Problem zu lösen! Vielleicht könnt ihr eine andere Library einsetzen? Je schneller, desto besser!”.

Wir schauten uns ungläubig an, denn mit dieser Aussage von Micky hatten wir nicht gerechnet. Zugegeben, in unserer Diskussion hatten wir auch die Möglichkeit erörtert, einfach eine Basiskomponente zu ersetzen. Wobei “einfach” sehr euphemistisch war. Denn ad hoc lässt sich eine derartige Library nicht austauschen. Aus unserer Erfahrung wussten wir, dass diese Lösung für uns nicht in Frage kam. Rein technisch wäre es machbar gewesen, es hätte jedoch einigen Anpassungen bedurft. Dies wiederum hätte Zeit gekostet, insofern Ressourcen gebunden, die währenddessen nicht für andere Aufgaben zur Verfügung gestanden hätten. Es musste somit einen anderen Weg geben, einen neuen Ansatz oder im Worst Case auch einen Workaround, der zwar die Ursache nicht behebt, aber zur Folge hätte, dass die gewünschte Funktionalität dennoch geschaffen würde. Und natürlich war uns klar, dass wir das Ziel möglichst effizient erreichen müssten, eine weitere Verzögerung wäre insgesamt für das Projekt fatal gewesen.

a) b)
Doch Micky hatte sich Gedanken gemacht. Er hatte eine Idee geäußert, auch wenn sie für uns an dieser Stelle keine Alternative war. Die Idee ließ sich nicht umsetzen, wäre sogar für das Ergebnis kontraproduktiv gewesen. Er rannte auch bei uns offene Türen ein, indem er meinte, dass wir schnell agieren müssten. Und ja, es war ein “knackiges” Problem, das war uns spätestens bewusst, als niemand von uns spontan eine Lösung parat hatte. Wir bedankten uns trotzdem bei Micky und erklärten ihm die Situation, erwähnten, dass die Lösung aus den bekannten Gründen nicht in Frage käme. Micky sah dies auch sofort ein, überließ uns die weitere fachliche Aufarbeitung und ging seiner Wege, nicht jedoch, ohne zu erwähnen, dass wir auf ihn bauen könnten, denn vielleicht könnte er uns später einmal bei anderen Problemen helfen. Immerhin hatte er einen konkreten Vorschlag unterbreitet, er hatte das Problem aus seiner Sicht betrachtet und seine Idee eingebracht. Genau das wurde nicht zuletzt im gesamten Unternehmen “gelebt” – jeder hat die Möglichkeit, sich einzubringen. Auch wenn gewisse Ideen hanebüchen erscheinen mögen, so hilft es doch manchmal, ein Problem von einer anderen Seite zu betrachten und dabei vielleicht der Lösung näher zu kommen als wenn man nur in seiner zwar fachlich fundierten, aber doch gerade deshalb mitunter eingeschränkten Sichtweise, einer Art “Tunnelblick” bleibt. Wir hatten uns daher über Mickys Beitrag gefreut, auch wenn wir uns bereits für einen anderen Weg entschieden hatten. Nachdem wir uns zunächst nur ungläubig betrachtet hatten, brachen wir in schallendes Gelächter aus. Welch ein Honk! Welch ein Vollhorst! Die Idee war so dämlich, wie nur Micky sie äußern konnte. Micky hatte ja bereits in der Vergangenheit viel Mist geredet, aber das war nun die Krönung. Wir schickten uns Memes mit Facepalm-Bildern, rollenden Augen und Grimassen schneidenden Hunden und Katzen auf unsere Smartphones. Wir kann man nur so minderbemittelt sein wie dieser Micky? Die Kollegen und Kolleginnen aus den Projektmanagement- und Personalabteilungen stimmten mit ein, sie hatten unsere Reaktion richtig gedeutet und schüttelten nur die Köpfe! Da wir die Aussage sofort im gesamten Intranet verteilten, bekamen auch einige von Mickys Kollegen aus dem Facility-Management von der Sache Wind – sie entschuldigten sich im Namen der gesamten Abteilung für Micky – und präventiv für all den Bullshit, den er noch von sich geben wird. Wir gaben Micky zu verstehen, dass er nur ein zu glatt gegelter Affe wäre, der auch wirklich von gar nichts irgend eine Ahnung hat. So ein Großmaul, null Erfahrung, noch weniger Wissen, aber er will den Experten ihren Job erklären? Diese grenzenlose Idiotie dieses bigotten Arschlochs muss man sich einmal vor Augen führen! Sein Vorschlag war so unterirdisch, er hätte von einem Maulwurf stammen können. Von einem besoffenen. Mit dem Intellekt eines Sacks Blumenerde. Ein depperter Vollhorst, und jeder, der etwas anderes behauptet, war genauso intelligenz- und merkbefreit. Ein Volltrottel, wie er im Buche steht. Wie konnte Micky auch nur auf die Idee kommen, sich so grenzdebil zu äußern? Schließlich waren wir die Experten und hatten die Erfahrung. Und alle Kollegen aus den fachfremden Abteilungen wussten ebenfalls besser Bescheid und konnten uns helfen. Na gut, helfen nicht wirklich, aber sie haben uns ihr Empfinden ausgedrückt. Schließlich haben wir genau das erwartet! Also soll sich dieser depperte Trampel auch daran halten!

Micky zog von dannen.

 

Das Programmierproblem ließ sich übrigens inzwischen lösen. Tatsächlich hat ein anderer Ansatz zum erwarteten und gewünschten Verhalten geführt.

Jegliche Ähnlichkeit mit lebenden oder toten oder noch nicht erzeugten oder noch nicht gestorbenen Personen, Handlungen, Memes, Unternehmen, Göttern, Gurus, Aussagen, Ereignissen in diesem Universum oder beliebigen Paralleluniversen ist übrigens nicht beabsichtigt und wäre absolut rein zufällig.

 

Und dann war da noch…:

 

Nun könnte der geneigte Leser auf die Idee kommen, mich als Fan von Mr. Donald Trump anzusehen. Mitnichten! Das wäre eine Fehlinterpretation des obigen Textes. Ebenso wenig bin ich jedoch Fan von anderen US-Präsidenten, die sich in ihrer Amtszeit auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben. Die Bilanz des viel geschätzten und insbesondere hier hoch verehrten Herrn Barack Obama sieht auch eher durchwachsen aus, weshalb mir die Wahrnehmung der Leistungen sehr selektiv zu sein scheint.

Daher möchte ich ein paar Hinweise geben.  “Die Menschen” erwarten Anteilnahme, Empathie, Trost. “Menschen” seien 80% Emotionen und 20% Logik. Das meinte zumindest eine befreundete Psychologin, mit der ich mich über das Thema unterhalten habe. An dieser Stelle war ich zugegebenermaßen raus. Mir persönlich sind Vorschläge, auch wenn sie sich als “dumm” herausstellen, auch wenn sie vielleicht nicht umsetzbar sind und von Experten verworfen werden, definitiv lieber als warme Worte, die meines Erachtens austauschbar und damit letztlich überflüssig sind. Vielleicht ticke ich da anders als die meisten aktuellen Erdenbewohner. Ähnliches denke ich über den “Katastrophentourismus”, der von nicht wenigen Politikern an den Tag gelegt wird, sobald mal wieder ein heftiges Unwetter nieder geht, Innenstädte überschwemmt werden, eine Feuersbrunst ganze Straßenzüge dem Erdboden gleich macht oder ähnliches. Kaum geschehen, schon setzen sich diverse Politikerdarsteller in ihre Flugtaxis oder Limousinen, um sich “vor Ort ein Bild” zu machen. Ich würde es als Sightseeing von Katastrophen interpretieren – alles mal schön anschauen, der Unterschied zum “Gaffen” ist meiner Ansicht nach nur marginal. Und natürlich wird währenddessen viel geredet, Anteilnahme ausgesprochen, ein obskures Gefühl vermittelt, wie nahe man den Betroffenen stehe. Angeblich. Doch frage ich mich dabei immer, inwiefern ein solches Verhalten konkret hilft? Wäre es nicht geschickter, tatsächlich unbürokratisch und ohne große Gesten zu helfen, ob finanzieller Natur oder mit Manpower, anstatt einmal mit Gummistiefeln durch die restlichen Pfützen zu laufen und danach wieder zum Tagesgeschäft überzugehen? Aber wie erwähnt, wahrscheinlich ticke ich da einfach anders.

Was mir aber nach wie vor widersprüchlich erscheint – “die Menschen” erwarten Empathie, Anteilnahme etc. – bis dahin kann ich es noch halbwegs nachvollziehen oder zumindest akzeptieren. Aber jegliche Handlungsweise außerhalb dieser Norm wird nicht respektiert, im Gegenteil. Äußerungen, die sich nicht ausschließlich auf der Gefühlsebene bewegen, werden als dumm bezeichnet, vernichtet, zerstört. Wer nicht den Ton des allgemeinen “Mitgefühls” einstimmt, wird gebrandmarkt, stigmatisiert, ausgegrenzt. Was genau das Gegenteil einer empathischen Handlungsweise darstellt. Die man von anderen erwartet, aber offensichtlich nicht bereit ist, sich gleichsam an die Konventionen eines zivilisierten Miteinanders zu halten. Kann man so machen…

 

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Kategorie: Politik

Hornbach: Shitstorm trifft Political Correctness trifft Marketing

Am Anfang war eine TV-Werbung. Und zwar von Hornbach. Die aktuelle Reklame zeigt ältere, weiße, nicht gerade unbehaarte Männer, Typ “deutsche Eiche“, teilweise mit Bier- oder sonstigen Bäuchen, die offensichtlich heftig schwitzend schwer im Garten arbeiten, Erde schaufeln, Wurzeln ausreißen usw. Zu allem Überfluss werden sie durch eher dünne, bebrillte Männer, die mitsamt weißem Kittel dem Typus des Wissenschaftlers entsprechen, motiviert, ihre T-Shirts und letztlich sogar Unterhosen auszuziehen und diese den Herren auszuliefern. Von den Herren Wissenschaftlern sieht übrigens mindestens einer sehr asiatisch aus, aber das nur am Rande. Flugs werden die Kleidungsstücke in den Roboterwagen bugsiert und luftdicht verpackt.
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Kategorie: Allgemein

Heimaterde. Heimat. Erde.

Am Montag, den 25.02.2019 lief in der ARD ein Beitrag mit dem Titel “Was Deutschland bewegt – Heimatland“. Aufgrund der weiteren Beschreibung hatte mich diese Dokumentation interessiert, denn augenscheinlich sollte der Kölner Stadtteil Widdersdorf thematisiert werden: “Am Rande von Köln liegt Widdersdorf, das größte private Baugebiet Deutschlands. Mehr als 10.000 Menschen leben hier, aber es gibt kein Zentrum, der Hauptplatz ist meist leer. Was suchen die Menschen, die hierher ziehen?”
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Kategorien: Leben Politik

Schwupps, da war das WordPress weg – zur Lücke im WP GDPR Compliance Plugin

Oder vielmehr gehackt. Dank der Sicherheitslücke im WordPress GDPR Plugin. Der erste Gedanke: Was für eine Scheiße! Aber der Reihe nach.

Zwar halte ich meine WordPress-Installationen durchaus aktuell, die automatische Update-Funktion ist aktiviert, aber von Zeit zu Zeit erfordern die verwendeten Plugins und/oder Themes es dennoch, dass man sich um die jeweiligen Updates kümmert. Diesmal waren die bösen Buben (gehen wir mal davon aus, dass es keine Mädels waren) jedoch schneller. Was war passiert?
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Kategorien: Netzkultur Technologie
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Piratenpartei, oder: Wie man in der Bedeutungslostigkeit verschwindet

Die Piratenpartei, mit der ich durchaus mal sympathisiert habe, macht mal wieder von sich reden. Da hat sie eine Seite zusammen gezimmert, mit der man Standard-Meldungen an die Lehrer-Melde-Seiten der AfD senden kann. Mit viel Reklame, etwa auf Facebook und Twitter, wird die eigene Seite und somit Meinung ins Volk gestreut – falls dieser Begriff hier ausnahmsweise erlaubt sei.
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Kategorie: Politik

Cum-Ex und sonstiges – meine Meinung

Und wieder geht ein kleiner Aufschrei der Empörung durch Facebook & Co., von wegen Cum-Ex-Geschäfte, der Schaden sei auf europäischer Ebene höher als angenommen und so weiter. Ich will hier gar nicht diese Art der Steuervermeidung – von manchen als Steuerbetrug bezeichnet, erklären, denn das wird auf diversen Seiten bereits versucht, wobei einfache, aber unpassende Metaphern benutzt werden. Nur soviel – es ist komplex. Verdammt komplex. Das Thema “Steuern” ist leider verdammt komplex. Und darin liegt auch genau das Problem.
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Kategorie: Politik

Krass! Kunde wollte Trolley bei ALDI kaufen – was dann passierte, war UNGLAUBLICH!

An einem ganz normalen, aber stürmischen Freitagnachmittag in einer beschaulichen Kleinstadt in der Nähe von Köln geschah das Unfassbare! Als der Kunde (45) die ALDI-Filiale betrat, hätte er nie mit so einer Reaktion gerechnet. Herr G. beschreibt es in eigenen Worten: “Ich wollte doch nur den Trolley aus dem aktuellen ALDI-Angebot vor Ort ansehen und eventuell kaufen!”.
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Kategorie: Allgemein

Lesen durch Schreiben – hoffentlich ein Auslaufmodell!

Ich könnte ja jetzt schreiben, dass ich es schon von Anfang an gewusst hatte. Aber das wäre ja vermessen, oder? Und manchmal bedauere ich es fast, wenn sich eine meiner Vorahnungen als richtig heraus stellt. Somit – ich habe es von Anfang an gewusst!
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Kategorie: Allgemein